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Meine Partei – Die Grünen. Heuchelei im Zeichen von Weltfrieden und Umweltschutz

24. November 2009

Ah, so gönn ich mir die Heuchelei, wie gern ich sie betreibe und dass ihr wisst’s – mir einerlei, nun kann ich sie mir erdreisten. So könnte das schnöde Motto einer wahrhaft herrschaftlichen Partei des Deutschen Bundestages lauten. Meiner Partei – der Grünen.

Ja, meine Damen und Herren die Geschichte dieser glorreichen Partei beginnt im Häuserkampf gegen den so genannten selbstgefälligen „konservativen Mief“ im Nachkriegs-Deutschland. Einer Gesellschaft der sattgefressenen, fetten Wirtschaftswunderprofiteure, die sich den Sonntagsbraten schmecken- und die Kriegsverbrechen vergessen lassen. Hinter die wuchtigen Schrank-Türen der neuen biederen Wohnzimmermöbel wird die Vergangenheit gesperrt und versiegelt. Damals erhoben sich die Grünen zu einer Freiheitsbewegung, einer Erneuerungsbewegung! Und ja, sie greifen auch zu Steinen und richten diese gegen diejenigen, die die Republik unreflektiert verteidigen und sich dabei sogar im Recht glauben. Anders kam man dagegen nicht an. Joschka „der Große“ Fischer – er traute sich was, kam in Turnschuhen, welche aber ausschließlich für den Anlass gekauft und kurz übergestülpt wurden. Protest als Theatergarderobe – der maßgeschneiderte und bei Bedarf wieder „abwaschbare“ Nonkonformismus. Er warf Steine – war ein waschechter und stichfester Revoluzzer!

Ja, sie sind es – sehr verehrtes Auditorium – die den Ausstieg aus der Atomkraft fordern und in den erneuerbaren Energien eine Möglichkeit zur Revitalisierung der maroden und nicht mehr zukunftsfähigen deutschen Wirtschaft gefunden haben – sie sind es. Aber es sind nun mal andere Zeiten angebrochen und diese fordern eben auch entsprechende, moderne Mittel des Kampfes. Die ausgelatschten Schühchen und an Farbe eingebüßten Jeans wichen feinen Leder-Tretern und schnieken maßangefertigten Anzügen. Die hausbesetzten Bruchbuden, den herrschaftlichen Villen im exklusiven Berliner Stadtteil Grunewald. Nur finden sich keine Solarzellen auf den vornehmen Mansardendächern und keine Windanlagen neben den verschnörkelten Fassaden. Auch befahl einstmals Frau zu Künast dem deutschen Volke die energiesparsamen japanischen Autos zu kaufen – aus einer protzigen deutschen Luxus-Limousine heraus. Die eigene marodierende Vergangenheit verschwand, hinter nunmehr prächtigen Designer-Möbel-Kreationen. Ganz nach dem Motto: gegen euch haben wir mal gekämpft – aber jetzt gehört das „kleine“ Wirtschaftswunder eben uns! Und auch seiner Hoheit, dem Bonusmeilen-Backenbärtigen Cem von Özdemir, beliebte es mit dem bösen und spritintensiven Flugzeug zu fliegen – aber schließlich sparte er doch auch. Zwar nicht an fossilen Brennstoffen, sondern sein Geld – aber wer will da so pingelig sein. Seine Eminenz Daniel Cohn-Bendit vom Europaparlament, liebte Kinder eben ein wenig mehr als es den Moralaposteln der militanten und in letzter Zeit so populär gewordenen Anti-Pädophilen-Bewegung gefiel – die Kindergarten-Kinder wollten es alle selbst! Aber wo wären wir denn, wenn es keine Vergebung gäbe – Schwamm drüber!

Bei den Grünen ist es eben wie bei den Kommunisten in der guten alten Sowjetunion – nein, damit meine ich nicht etwa, dass sie Umwelt-Gulags mit geringem Emissionswert betreiben – nein! Ich meine vielmehr, dass die Herrschaften, mittlerweile in Berlin, genauso wie einst diejenigen in Moskau begriffen haben, dass für sie die Gesetze des gemeinen Volkes nicht mehr gelten. Und dass man für Gleichberechtigung, die „kleinen Leute“, wie auch für die Umwelt nur so lange zu kämpfen und „revolutionieren“ braucht bis man selbst an die Macht gelangt und mächtig genug geworden ist jene Forderungen an alle – wirklich alle zu richten – nur eben nicht an sich selbst. Und wie bereits Breshnevs Tochter Galina Breshnev einmal vortrefflich bemerkte und damit gleichzeitig bedauerte, war, dass die Menschen eben nicht verstehen, dass der Kommunismus mitnichten für alle geschaffen ist – sondern lediglich für die Wenigen an der Spitze. Und so sei doch auch den Herrschaften und ehemaligen Kämpfern für das „Gute“ das bisschen Heuchelei verziehen. Die Bürger dürfen sich zum Schein das bisschen Weichspül-Revolutioniererei gönnen – mit Che Guevara- T-Shirt und Anti-Atomkraft-Button im vollilluminierten Fünfstock-Bungalow. Atomkraft – Nein danke! – wir beziehen 100% umweltfreundlicher Kernenergie!

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One Comment leave one →
  1. Bloody Mary permalink
    10. Januar 2010 12:13

    Schon bemerkt: GRÜN ist die Farbe des ISLAM. Salam aleikum.

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